Gegenstände, Lebewesen, Beziehungen obliegen der ständigen Veränderung bis hin zum Tod bzw. bis zu deren Zerfall. Dies ist ein Ansatz den Sandra Letzing in ihren Arbeiten – egal ob Malerei, Fotografie oder Skulptur- aufgreift und weiterführt.

Der ästhetische Reiz von Müll, alten und vergessene Gegenständen oder verfallenden Gebäuden, sind wiederkehrende Thematiken. Kartonagen, Plastikverpackungen und Gegenstände dienen zum einen als Maluntergrund oder werden zum Sujet für Leinwand, Kamera und Objekt.

Auf der Suche nach der „unmittelbaren Wahrheit“ verzichtet die Künstlerin bei der Umsetzung ihrer Arbeiten auf gängige Hilfsmittel wie z.B. die digitale Bearbeitung der Fotografien.

Sandra Letzing zeigt die Komplexität von Schönheit und Vergänglichkeit und stellt eine Verbindung her zwischen uns - und dem uns umgebenden Wohlstandsmüll. Eine Verbindung zwischen dem Individuum und der Frage danach, wer oder wie wir sind.